QUALITY COMPANY

MANAGER werden an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen bemessen. FÜHRUNGSKRÄFTE hingegen müssten sich an der Performance und Entwicklung ihrer Mitarbeiter messen lassen.

Herausforderung: Führung

Fehlende Führung: Die Symptome, die jeder kennt

Fehlende Führung: Die Symptome, die jeder kennt

Die Diskussionen über Führung und die damit verbundenen Maßnahmen und Programme scheitern häufig schon an der Vielfältigkeit der Auffassung darüber: „Was ist Führung?“.

Bemerkbar macht sich das meist im Nachhinein, wenn ‚etwas daneben ging’, und entzündet sich dann an Streitpunkten wie:

  • 'Wer da was hätte tun sollen?';
  • 'In wessen Verantwortung es gelegen hätte';
  • 'Wer da wem etwas konkret hätte sagen sollen?';
  • 'Warum es insgesamt sowieso schon mal hätte besprochen werden müssen (natürlich an ganz anderer Stelle)'.


Vielleicht haben auch Sie schon solche Diskussionen ausgelöst oder miterlebt. Sie zeigen leider immer wieder, dass die Erwartungen an Führungskräfte und das, was diese glauben, leisten zu müssen, nicht ein und dasselbe sind. 

Eine Auswahl von Phänomenen, die typisch für fehlende oder mangelhafte Führung sind:

  • Anweisungen und Ideen
    • durchdringen nicht, nur in Fragmenten oder zu langsam das Unternehmen
    • werden nicht verstanden; ihr Sinn und ihre Bedeutung werden nicht erfasst
    • können sich nicht gegen bestehende Verhaltensmuster durchsetzen
    • werden 'umgedeutet'
  • Scheiternde Change-Projekte (nur ca. 10% aller Change-Projekte bringen einer Capgemini-Studie nach vollumfänglichen Erfolg)
  • Steigener 'Überwachungsapperat (insbesondere über das Controlling)
  • Steigender Zahl immer kleinschrittigerer Prozesse, Systeme und 'Ausführungsverordnungen'
  • 'Flurfunk', Gerüchte, Indiskretionen, Illoyalität
  • Personalfluktuation, 'Innere Kündigung', Burnout
  • Bekämpfung von Symptomen, bspw. mit 'Motivationsgurus', Mediatoren, Boni & Incentives, 'Feel-Good-Managern'

Vom WAS zum WIE; oder: über 200 Controlling-Listen, aber kein klarer Prozess

Vom WAS zum WIE; oder: über 200 Controlling-Listen, aber kein klarer Prozess

Es ist das Beispiel eines realen Handelsunternehmens, mit dem wir zu tun hatten:

Dort hatte man über 200 (!!!) Listen im Rahmen des Verkaufscontrollings. Was man nicht hatte, war ein klar definierter Verkaufsprozess, auch keine standardisierte Ausbildung der Verkäufer und keine Maßstäbe zu Bewertung von Leistung und Entwicklung.  

Kurzum: Quantitative Messungen gab es bis zum Exzess, aber keine qualitativen Bewertungskriterien. WIE die Ziele erreicht werden können, war nicht bestimmt, es wurde alles auf das WAS, die Ziele, ausgerichtet. Leider nimmt dieser Kennzahlen- und Controlling-Fetischismus in Zeiten des ‚höher, schneller, weiter’ und des Shareholder-Value eher zu.
'Management by Objectives' ist der Inbegriff dieses Vorgehens. Natürlich kann man nicht völlig auf Zielvorgaben verzichten. Führung aber ist eben viel mehr!

Wir konzentrieren uns auf das 'WIE'. Denn genau hier beginnt Führung, bei der Entwicklung und Befähigung von Menschen – sowohl in fachlicher als auch in menschlicher Hinsicht.

  • WIE können wir den Mitarbeiter dabei unterstützen, eine Veränderung herbeizuführen?
  • Wie können wir unsere Erwartungen vermitteln, auf welchen Wegen, mittels welcher Methoden und Hilfsmittel...?
  • Um dieses Wissen um das „Wie“ im Unternehmen zu festigen, befähigen wir die Führungskraft in ihrer Verantwortung als Coach, der seine Mitarbeiter konkret anleitet und Hilfestellung gibt.
  • Der Aufbau von Vertrauen, persönliche Gespräche und konkrete Hilfestellungen zum 'WIE' machen Führung für die Menschen erlebbar und somit wirksam!

Das ‚WIE‘ zu bestimmen ist wesentlicher Kern von Führung. Und wie Führung mit Qualität gelingen kann, ist unsere zentrale Botschaft.

Führung: Eine Definition

Führung: Eine Definition

Führung bedeutet Verantwortung:

  • Verantwortung für die Entwicklung eines Mitarbeiters von einem IST-Zustand in einen SOLL-Zustand
  • Verantwortung für dessen Entwicklung sowohl in Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen als auch in Haltung und Einstellung.
  • Führung ist unmittelbar, direkt und persönlich.

Führung: Voraussetzungen, oder: "50 shades of cashing"

Führung: Voraussetzungen, oder: "50 shades of cashing"

Die meisten Führungskräfte wissen intuitiv, dass sie mehr führen und weniger managen sollten. Warum Sie es dann nicht tun? Die Systeme eines Unternehmens zwingen sie dazu! Man muss sich nur Fragen stellen wie:

  • Nach welchen Kriterien werden Führungskräfte bewertet?
  • Wofür werden sie gelobt und wofür sanktioniert?
  • Wie funktionieren die Prämiensysteme des Unternehmens? 

So werden Führungskräfte aus ihrer Verantwortung genommen bzw. gezwungen. Die Aufgabe übernehmen sollen immer engmaschigere, kleinschrittigere Prozesse – das ist der Versuch, indirekt zu führen.

Und damit kommen wir zu den "50 shades": In einem Unternehmen stellten wir fest, dass für den Vorgang des Kassierens an der Ladenkasse rund 50 verschiedene Vorschriften, Regularien und Einzelanweisungen existierten von teilweise irrwitzigem Detailgrad. Ihre Führungskraft sahen die Kassiererinnen dagegen nur sporadisch. Die führte zwar auch, allerdings Listen statt ihrer Mitarbeiter.

Das Beispiel zeigt, die Führungskräfte brauchen Zeit und Raum, um überhaupt effizient führen zu können. Weitere Rahmenbedingungen, die seitens der Unternehmensführung geschaffen werden müssen sind:

  • Der 'erste Mann' (in seiner Vorbildfunktion)
  • Die Unternehmensstruktur (Klarheit und Ordnung)
  • Die Klarheit der Anforderungen an eine Führungskraft

Die Sprache der Führung

Wir erforschen und entwickeln das wohl wirkungsvollste Führungsinstrument, die 'Sprache der Führung'.

Langjährige Studien, die Zusammenarbeit mit Universitäten und – am wichtigsten – die praxisnahe Bewährung im Einsatz mit vielen bedeutenden Unternehmen gaben die Grundlagen.

Sprache ist ein – wenn nicht DER –  entscheidende Faktor für die Entwicklung jeder Gesellschaft und funktioniert nach bestimmten Regeln. Nur wer sie kennt und anwendet, erzielt eine Wirkung. Sprache ist DAS elementare Kommunikationsinstrument – gerade und besonders für Führungskräfte.       

Wie jede Fremd- oder Fachsprache muss auch die ‚Sprache der Führung‘ erlernt werden, denn es gibt nur wenige Naturtalente. Wer sie nicht beherrscht, kann selbst kreativste Ideen und interessanteste Botschaften nicht vermitteln. Ineffiziente Plaudereien ohne Regeln führen zu unproduktiven Meetings, demotivierten Mitarbeitern und unzufriedenen Kunden.

Die ‚Sprache der Führung‘, so wie wir sie entwickelt haben, ist weitaus mehr als eine Ansammlung rhetorischer Tricks und Seminare. Sie vereint in sich eine ganzheitliche Strategie, ein skalierbares System und praxisnahe Verfahren zur Mitarbeiterführung.

Die Grammatik der Führung

Emotion vor Ratio (EvorR)

Emotion vor Ratio (EvorR)

Die ‚Sprache der Führung‘ richtet sich an Herz und Hirn, Emotion und Ratio gleichermaßen. Deren beider Synchronität ist Teil des Erfolgsrezeptes.

Emotion vor Ratio: Grundsätzlich gilt dieses Prinzip für alle unsere Methoden. EvorR bedeutet für uns eine feste, didaktische Vorgehensweise. Am Anfang steht dabei immer das Motiv, die Menschen, die damit entwickelt werden, emotional vorzubereiten und zu öffnen. Im zweiten Schritt werden dann die Inhalte vermittelt und nachhaltig verankert

Besonders das Lernen funktioniert mit diesem Ansatz nachweislich viel effektiver und ist mit positiven Erlebnissen verknüpft.
EvorR ist daher auch tragendes Prinzip unserer eLearning-Konzepte.

P10

P10

Die meisten Menschen, ob Verkäufer oder Führungskraft, machen sich weder effizient noch effektiv verständlich – sie plaudern! Doch wer plaudert, verliert sein Ziel aus den Augen und unter Umständen auch gleich noch seinen Gesprächspartner.

P10 ist DIE Anleitung für wirksame Kommunikation.

Auch die Grundstruktur jedes Führungsgespräches ist klar definiert und besteht aus diesen 10 Phasen. Ihre Abfolge – gewissermaßen der Satzbau – ist immer die gleiche.

Wir stellen nicht nur die richtigen Vokabeln bereit, sondern auch die Tonlage und die Rahmenbedingung – und zwar für jeden Gesprächstyp.

Die 8 Gesprächstypen

Die 8 Gesprächstypen

Die vier aktiven Gespräche:

  • Vertrauensaufbau
  • Coaching
  • Wertschätzung
  • Lob

Die vier reaktiven Gespräche:

  • Update
  • Gelbe Karte
  • Kritik
  • Ultima Ratio