Mitarbeiter-Interview: Frank Müller

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Frank Müller

Ich darf Ihnen heute meinen geschätzten Kollegen Frank Müller im Interview vorstellen. Er hat Soziologie, Politikwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften studiert, arbeitet seit 2007 bei der Dr. Thorsten Bosch AG und gehört damit zu jenen, die hier schon am längsten tätig sind.

Hallo, Frank!

Du bist ja schon sehr lange hier. Weißt Du noch, warum Du Dich seinerzeit bei der Dr. Thorsten Bosch AG beworben hast?

Der Grund dafür war sehr simpel. Die Stellenanzeige spiegelte genau jene Tätigkeiten wider, die ich beruflich gerne angehen wollte. Und es ergab sich die Möglichkeit, in diesem Tätigkeitsfeld, der Marktforschung mit Schwerpunkt auf dem Handel, Pionierarbeit im Sinne interner Strukturen zu schaffen, um für die Kunden nicht nur umfassende und individuelle, sondern vor allem auch qualitativ hochwertige Forschungsdienstleistungen anzubieten.

Hattest Du dahingehend schon Erfahrungen gemacht? Anders gefragt: wo hast Du vor Deinem Job bei der Dr. Thorsten Bosch AG gearbeitet?

Auch in der Marktforschung, wenn auch noch als Praktikant und mit einer anderen inhaltlichen Zielsetzung. Zugange war ich dabei in einem kleinen Marktforschungsinstitut in Leipzig, welches mir den Einblick in ein sehr vielfältiges methodisches Vorgehen ermöglichte.

Und wo liegt Deine Hauptaufgabe bei der Dr. Thorsten Bosch AG?

Zuvorderst bin ich Ansprechpartner und Projektmanager für die Anliegen unserer Kunden, bei denen inhaltlich die Marktforschung zum Tragen kommt. Da wir aber kein Großunternehmen mit abgegrenzten Bereichen sind, gehört es dazu, auch über den Tellerrand zu schauen und interdisziplinär zu arbeiten.

Führung ist ja das Schwerpunkt-Thema des Unternehmens. Was fällt Dir spontan dazu ein?

Führung klingt einfacher, als man denkt. Denn es geht nicht einfach nur darum, Anweisungen und Vorgaben zu erteilen, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass diese Vorstellung noch weit verbreitet ist. Mitunter ergeben sich daraus dann negative Implikationen – nicht nur für die betreffenden Mitarbeiter der Führungskraft, sondern auch für Außenstehende, bspw. die Kunden. Als Vielfahrer auf Schienen kann ich durchaus ein Lied davon singen, was das dann bspw. für jemanden in der Rolle des Fahrgasts bedeuten kann.

Was bedeutet für Dich Dialektik – schließlich auch ein durchgehendes Motiv hier?

Aus meiner Sicht das Beste beider Welten. Eine Argumentation, die auf Gemeinsamkeiten setzt, ohne die eigene Position zu konterkarieren oder ab absurdum zu führen. Für mich ist Dialektik positiv besetzt, denn sie ist auf ein konstruktives Ziel aus, nicht auf Verhärtung der Positionen.

Kommen wir zu unserer Rubrik ‚Kurze Frage – schnelle Antwort’.

Berg oder Meer?

Tendenziell eher das Meer. Allerdings ist eine Kombination von beidem, wie an der ligurischen Küste, auch nicht zu verachten.

Sommer oder Winter?

Sommer ist immer gut, auch wenn der Winter seine speziellen Reize hat.

Lieblingstier (nicht zum Essen):

Igel

Wenn Du ein Tier wärst, welches wäre das?

Carcharodon Carcharias

Musikgeschmack?

Ist nicht festgemeißelt, geht aber in Richtung Elektronischer Musik und richtet sich dort eher nach Songs, denn nach Künstlern oder bestimmten Genres.

Heißt das, man findet Dich auf Rave-Parties?

Nein, denn diese Expression elektronischer Musik ist weniger meins.

Lieblingsfilm?

Da gibt es nicht nur einen. Sehr lange im Gedächtnis geblieben ist mir allerdings „Melancholia“ von Lars von Trier.

Was machst Du in Deiner Freizeit am liebsten?

Wenn es das Wetter zulässt, hinausgehen. Sei es für Wandertouren, Städtebesichtigungen oder gemeinsame Unternehmungen. Und da ich sehr gern mit dem Zug unterwegs bin, kommt dabei die eine oder andere extensive Bahnfahrt noch dazu.

Wie kannst Du am besten abschalten?

Mit einer Bahnfahrt in einem leeren Zugabteil. Alternativ dazu tut es aber auch die Couch mit Musik oder einem guten Buch oder das unbeschreibliche Gefühl, nach vielen Kilometern zu Fuß eine Rast an einem schönen Ort einzulegen.

Was ist Dein Lieblingsessen?

Gemüse ist mein Fleisch – auch wenn ich kein Vegetarier bin. Und wer mich kennt, weiß um meine Vorliebe für gute Schokolade.

In der Tat – in manch Gespräch bei Kaffee bzw. Tee habe ich schon einiges darüber gelernt! Und Deine bevorzugte Sportart?

Fußball, Tischtennis, Bowling. [Anmerkung der Redaktion: Er mag den BVB. Keine leichte Zeit also aktuell für ihn…]

Was treibt Dich an?

Das Streben nach Weisheit.

Auch das kann ich nur bestätigen. Wer gehaltvolle Gespräche sucht, ist bei Dir richtig! Wie war das eigentlich als Kind – was wolltest Du damals beruflich werden?

Damals waren die Möglichkeiten sehr begrenzt. Busfahrer oder Lokführer, wenn ich mich richtig erinnere.

Welches Buch hast Du als letztes gelesen?

„Der Wissenschaftswahn“ von Rupert Sheldrake

Und zu guter letzt: wo findet man dich noch im Netz?

Im Grunde nirgendwo weiter, weil ich lieber in der haptischen Realität als in der Virtualität lebe. Was jetzt aber nicht heißt, dass ich die Vorzüge des digitalen Fortschritts nicht auch zu nutzen weiß.

Lieber Frank, vielen Dank für das Interview!

Gerne doch.

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