„Führung ist eine Glaubensfrage“ (Dr. Thorsten Bosch)

Ein Fachbeitrag von Dr. Thorsten Bosch

Führung als persönliches Anleiten, Betreuen und Schulen der Mitarbeiter durch die Führungskraft steht heute in vielen Unternehmen kaum noch im Fokus.
Stattdessen nennen sich die modernen Führungskräfte Manager und beschäftigen sich in erster Linie mit unternehmerischen Kennzahlen, Prozesssteuerung und damit, was auf Zahlenebene getan werden muss, um die Gewinne schneller in die Höhe zu treiben.

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Neue Sprache – neuer Auftritt

Oder: Führung made in Germany – die Sprache der Führung

Langjährige Studien, die Zusammenarbeit mit Universitäten und – am wichtigsten – die praxisnahe Bewährung im Einsatz mit vielen bedeutenden Unternehmen: seit rund 20 Jahren erforscht und lehrt die Dr. Thorsten Bosch AG das wohl wirkungsvollste Führungsinstrument – die ‚Sprache der Führung‘.

Das Wissen um die ‚Sprache der Führung‘ gibt es nun auch zwischen zwei Buchdeckeln: Mitte September diesen Jahres erscheint das neue Buch von Dr. Thorsten Bosch „Führung made in Germany – eine Roadmap für die Mitarbeiterführung von morgen.

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Wer – oder wie – ist der ideale Chef?

Wer ist der ideale Chef ist und wie macht er seine Arbeit? Diese Frage treibt viele Menschen um: Personal- und Fachabteilungen beispielsweise bei Neueinstellungen oder der Beförderung von Führungskräften. Management-Wissenschaftler beschäftigen sich damit auf der Suche nach dem ultimativen Geheimnis guter Führung. Und Mitarbeiter letztlich auch, denn sie wünschen sich, dass der eigene Vorgesetzte ihre persönlichen Stärken und Potenziale in optimaler Weise fördert.

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Die Doppelspitze – Eine Chance für die Führungskultur?

Doppelspitze – das klingt nach Erfolg! Mehr Kompetenz, mehr Torgefahr, mehr Integration – die Beispiele reichen vom Fußballfeld in der untersten Spielklasse bis in die höchsten Führungsetagen von Wirtschaft und Politik. Aber bringt die geteilte Führungskompetenz auch wirklich den erhofften Zuwachs an Effizienz und Ausbeute? Wie lange geht eine Doppelspitze gut? Und welchen Einfluss hat sie tatsächlich auf die vielfach beschworene Führungskultur in Deutschland? Orientiert man sich an den bekannten Beispielen, machen die Ergebnisse bisher eher wenig Mut.

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Kompetenz und Performancefragen: Führt eine nonkonforme Inszenierung zum Erfolg?

Unsere Mini-Serie zum Thema „Unsinnige Ratschläge für Führungskräfte“ kennen Sie ja schon – heute geht es uns dabei um Kompetenz und Performancefragen. Eine Studie aus Harvard stellt eine provokante These in den Raum: Non-konformes Verhalten und ein ebensolcher Kleidungsstil können sich für Führungskräfte lohnen.

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Wie Sie Ihre Mitarbeiter durch Fragen coachen können

Denise Restauri, eine US-amerikanische Expertin für Management und soziales Unternehmertum, liefert in einem Beitrag für das Online-Portal von „Forbes“ ein anschauliches Beispiel dafür, wie die richtigen Fragen Produktivität bewirken können. Ihre Erfahrung lässt sich auf viele Situationen im Alltag von Führungskräften übertragen. Auf die gleiche Art und Weise können Sie mit Fragen Ihre Mitarbeiter coachen.

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Frauen in Führungspositionen – Eine etwas andere Perspektive

Ab 2017 kommt die Frauenquote – und gehört aus Sicht der deutschen Wirtschaft zu den unbeliebtesten politischen Regulierungen überhaupt. Einmal abgesehen davon, dass die Frauenquote das Problem der ‚gläsernen Decke‘, an der viele ambitionierte Frauen irgendwann während ihrer Karriere scheitern, nicht lösen wird – schließlich gilt sie nur für Aufsichtsräte – stellen sich hier auch andere Fragen: Was qualifiziert Personen für eine Führungsposition? Was müssen Unternehmen tun, um ihren Führungsnachwuchs systematisch auszubilden und zu fördern? Und – falls fachliche und soziale Qualifikationen hier die entscheidende Komponenten sind – was hilft dabei eine Frauenquote?

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Work-Life-Balance per Verordnung?

Burnout ist hierzulande zum neuen Synonym für die Brutalität der Arbeitswelt geworden. Die Zunahme der stressbedingten Ausfalltage und die Steigerungsraten des Burnout-Syndroms in der klinischen Diagnose scheinen geradezu prädestiniert zu sein, ein Phänomen abzubilden, das sich ansonsten schwer fassen lässt. Mangelnde Führungskompetenz in den Unternehmen, das reale Maß der Überlastung von Arbeitnehmern oder Work-Life-Balance lassen sich nun einmal schwer als Zahlen abbilden – die Krankschreibungen auf Grund psychischer Probleme dagegen ganz exakt: Etwa 50 Prozent davon gelten als direkte Burnout-Faktoren. Und die Zahlen steigen rapide an. Burnout-bedingte Krankheitstage sind in den letzten acht Jahren um das Achtzehnfache gestiegen.

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Seltsame Agenden: Führungskräfte müssen lesen können

Freuen Sie sich, dass Sie erfolgreich auf einer Managementposition tätig sind, wissen aber gar nicht so recht, wie Sie eigentlich dorthin gekommen sind? Oder haben Sie etwa den Chefsessel schon länger fest im Visier und als oberste Priorität in Ihrer persönlichen Karriereplanung, finden aber, Sie brauchen irgendwie noch den letzten Schliff? Hervorragend – für eine Antwort ist das Internet selbstverständlich auch hier die allererste Quelle. Seltsame Agenden, die zusammenfassen, was Online-Autoren über Führungskräfte und ihre Karrierewege denken, finden sich dort in ausgesprochen großer Zahl. Wir garantieren, wenn Sie sich nach den diversen Ratschlägen dazu richten, steht der nächsten Karrierestufe mit Sicherheit nichts mehr im Wege. Oder etwa doch nicht? Lassen Sie uns doch einmal sehen.

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Personalmanagement: Recruiting-Strategien für Führungskräfte

In einem früheren Artikel haben wir erfolgreiches Recruiting in Zeiten des sich verschärfenden Fach- und Führungskräftemangels mit einem bereits recht leergefischten See verglichen, an dessen Ufer sich tausend Angler tummeln. Personalexperten wissen, dass Fehlbesetzungen im Personalmanagement heute fast schon Alltag sind – mit entsprechenden Kosten und Produktivitätsausfällen in den Unternehmen. Was für die Besetzung jeder offenen Stelle gilt, wirkt sich bei der Suche nach Führungskräften nochmals stärker aus. Gefragt sind also gute Strategien, um eine Führungsposition wirklich mit dem optimalen Kandidaten zu besetzen.

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… da hilft auch kein Orangensaft:

innerbetriebliche Mediation als Selbstzerstörungsmechanismus der Führung

Sind Sie auch schon mit der Harvard-Orange (ein Prinzip der Mediation) bekannt gemacht worden? Falls nein: es handelt sich hierbei um eine Züchtung, die seit einigen Jahren zunehmend kultiviert wird.
Allerdings: diese Frucht entstammt nicht der botanischen Fakultät der alterwürdigen Harvard-Universität. Sie ist vielmehr ein geistiges Konstrukt, eine kleine allegorische Geschichte, die wieder das Harvard-Konzept des sachgerechten Verhandelns bzw. die Win-Win-Strategie bemüht. Die Geschichte existiert in vielerlei Varianten, eine hiervon geht wie folgt:

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Social Media als Imagefaktor: Ein Plädoyer für gutes Storytelling

Der kommerzielle Erfolg von Unternehmen hängt nicht zuletzt von ihrem positiven Image ab. Der mündige Kunde reagiert auf Negativmeldungen direkt und sehr sensibel. Zu besichtigen war dies bspw. im Mai 2014 nach dem Skandal um Hygieneverstöße und schlechte Arbeitsbedingungen in einigen Filialen der Fast-Food-Kette Burger King. Der Imageverlust hat die Kette auch nach eigenen Angaben hart getroffen. Einige Filialen wurden zumindest zeitweise geschlossen, Umsatzeinbußen lassen sich bis heute nicht vermeiden. Und die gerichtlichen Verhandlungen in dieser Sache ließen den ‚Vorgang‘ auch nicht so schnell aus dem Bewußtsein geraten.
Was diese Geschichte mit Social Media zu tun hat?

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Wie sinnvoll ist die Herrschaft des Controlling?

Das ‚Handelsblatt‘ lieferte vor einiger Zeit eine Erklärung dafür, warum in immer mehr Konzernen ‚Pfennigfuchser‘ an die Spitze rücken. Gemeint ist der Wechsel von Finanzvorständen in die Position des Aufsichtsratschefs oder des CEO im eigenen oder in einem anderen Unternehmen. Auch in Deutschland ist dieser Beförderungsweg unter anderem bei BASF, Siemens und der Handelskette Metro zu sehen. Die Frage ist: Was prädestiniert die CFOs (Chief Finance Officers) eigentlich für die Position als Firmenlenker?

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Präsentation: Monolog oder Dialog?

Die Präsentation wird heute allgemein als die Wunderwaffe für den beruflichen oder wirtschaftlichen Erfolg angesehen. Mit der Chance, vor einem Entscheider-Gremium sich selbst oder ein Angebot präsentieren zu können, steigt die Wahrscheinlichkeit auf die Durchsetzung der eigenen Ziele signifikant an. Entsprechend konzentrieren sich alle Kommunikationsratgeber darauf, möglichst clevere Tipps für eine erfolgreiche Präsentation zu geben: Von der Raumbesichtigung und Prüfung der Präsentationstechnik über den Einsatz von Bildmaterial bis zur verbalen Schlagfertigkeit bei Zwischenrufen reicht die Bandbreite dessen, was in diesem Bereich angeboten wird.

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Wie gerecht sind Prämien?

Prämiensysteme prägen vieler Menschen Business-Alltag. Wir sind daran gewöhnt, die Boni als zwar leistungsabhängigen, aber insgesamt doch festen Gehaltsbestandteil zu betrachten. Ob und welche Leistungsmotivation mit Prämien aus dieser Perspektive überhaupt verbunden ist, sei zunächst einmal dahingestellt. Ein Artikel im ‚Harvard Business Manager‘ illustriert jedoch, was passieren kann, wenn die Höhe der Prämien nicht wirklich durch die individuelle Leistung definiert wird. Weiterlesen

Resilienz – nie gehört? Begriffsabgrenzungen rund um’s Thema Stress

Ein Gastbeitrag:
Resilienz, was ist das denn?

Viele reden drüber und vor allem durcheinander: Stress

Resilienz wird als Widerstandsfähigkeit definiert und beschreibt die Toleranz gegenüber Störungen bzw. Stressoren. Es geht um den persönlichen Ausgleich von unangenehmen oder negativen Einflüssen, mit dem Ziel, das ‚System Mensch’ in seiner Funktion aufrechtzuerhalten.

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Fehlerkultur versus Controlling

Oder: Bedeutet gewinnen fehlerlos zu sein?

Die 1970er-Jahre haben eine ganze Reihe von ideellen Neuerungen hervorgebracht, die auch das Arbeitsleben nachhaltig beeinflussten: Teamwork, Management by Objectives (MbO) oder Fehlerkultur. Die Entdeckung der Individualität als produktiver Faktor verlieh dem Wirtschaftsleben eine neue Dimension. Was sich in den Jahren davor als kulturelle Freiheit seinen Weg gebahnt hatte, erwies sich nun auch in Politik und Unternehmensführung als brauchbares Mittel, die Menschen an den Wertschöpfungsprozessen der Gesellschaft mit eigener Verantwortung zu beteiligen. Das Umdenken erwies sich als profitabel.

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Mitarbeiterbindung: Werte und Vertrauen versus Verführung?

Auf die emotionale Mitarbeiterbindung kommt es an! Dieser Satz ist fast schon eine Binsenweisheit, hat allerdings seine Tücken. Vor nicht allzu langer Zeit lieferte die aktuelle Edition des ‚Gallup Engagement Index‘ neue Daten, die wenig optimistisch stimmen: Rund 17 Prozent der bundesdeutschen Arbeitnehmer befinden sich in der inneren Kündigung, 67 Prozent machen an ihren Arbeitsplätzen vorzugsweise Dienst nach Vorschrift. Die um sich greifende Demotivation der Mitarbeiter ist vor allem ein Ergebnis falscher Führung. Als Gründe dafür nennen die befragten Mitarbeiter beispielsweise, dass Chefs die Ideen ihrer Angestellten schlicht für störend halten, dass sie nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um ihre Arbeit gut zu machen oder an ihren Arbeitsplätzen kaum Anerkennung oder persönliche Wertschätzung erleben. Das Gallup-Fazit lautet, dass – nicht nur hierzulande, sondern weltweit – viele Führungspositionen falsch besetzt sind, was die Unternehmen pro Jahr Beträge in Milliardenhöhe kostet.

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Wie viele Esel sehen Sie?

Motivation bis zur Tiefenentladung

oder: Die Mär von der Motivation

1. „Kann ich nicht“ wohnt meistens in der „Will ich nicht“-Straße. – Steffen Kirchner (Mentalcoach)
2. „Können wir das schaffen? Jo, wir schaffen das!“ – Bob, der Baumeister
3. „Wenn mir ein Verlierer sagt, dass etwas nicht geht, dann heißt das nur, dass es für ihn nicht geht. Für mich ist alles möglich. Der Gewinner ist immer Teil einer Lösung. Der Verlierer ist immer Teil eines Problems.“ – Mehmet Göker (Gründer MEG)
4. „Qualität kommt von Qual!“ – Felix Magath (Fußball-Trainer)
5. „Wenn Ihr das nächste Mal zweifelt, dann stellt euch die Frage: Was macht mich glücklich?“ – Steve Kroeger (Bergsteiger und Motivationstrainer)
6. „Ihr müsst Euch das als Ziel setzen, was Euer Ziel ist!“ – Dr. Christian Weilmeier (Motivationstrainer)

Und? Welche dieser launigen Ermunterungsversuche mussten Sie schon über sich ergehen lassen….?

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@Xing: Vom Management zu moderner Führung: Vom WAS zum WIE

Sehen Sie unseren Beitrag im Online-Magazin ‚Spielraum‘ von Xing zur Reihe ‚Neue Führung‘

Hier der Link:

Vom Management zu moderner Führung: Vom WAS zum WIE

Viele Impulse bei der Lektüre wünscht Ihre Redaktion!

Fachkräftemangel: Warum Plug & Play in der Personalarbeit nicht funktioniert

Ein Gespenst geht um in deutschen Firmen: Demografischer Wandel und Fachkräftemangel führen in vielen Unternehmen zu chronischer Mitarbeiterknappheit. In unserem Bild aus einem früheren Artikel: Die Personalchefs angeln mit immer neuen, aufgepeppten Ködern in einem fast leergefischten Teich. Auf der anderen Seite gibt es immer noch Stellensuchende, die 200 oder 300 Bewerbungen verschicken und hoffen, damit endlich an den heiß begehrten Job zu kommen. Wer jetzt meint, dass es dabei doch sicher um Menschen mit geringen oder falschen Qualifikationen geht, irrt sich beträchtlich: Zwar müssen die Unternehmen nach guten Ingenieuren oder Informatikern angeblich fast schon mit der Lupe suchen, ab Mitte 40 sind sie als Bewerber für viele Unternehmen jedoch trotz hochkarätiger Lebensläufe obsolet. Und: Es gibt auch Firmen, die keinen urbanen Standortvorteil und deshalb Personalprobleme haben. Bewerber, die es sich leisten können – und viele andere auch – treffen ihre Jobentscheidung nicht zuletzt nach der Lebensqualität, die sie mit ihrem Arbeitsort verbinden. Mittelständische Unternehmen in der Provinz rangieren auf ihrer Prioritätenliste oft ganz weit hinten.

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Management by Internet – eine Fundamentalkritik

Dr. Willms Buhse positioniert sich nicht nur in der deutschen, sondern auch in der internationalen Debatte als Vorreiter der digitalen Kollaboration – mit zwei Jahrzehnten Interneterfahrung. An internationalen Digital-Projekten wirkt er seit 1994 mit. Nach einer intensiven Arbeitsperiode in den USA ist Buhse heute als Keynote-Speaker und Consultant tätig – mit dem Anspruch, die Innovationen des Silicon Valley, an denen er zum Teil einen eigenen Anteil hat, in den Chefetagen der bundesdeutschen Wirtschaft und Politik publik zu machen. Sein aktuelles, im Sommer 2014 erschienenes Buch heißt „Agility by Internet“ – ein Vorabdruck davon findet sich in der „Wirtschaftswoche“.

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Recruiting für die Chefetage: Vom begehrten Schwan zum Entlein?

Deutsche Unternehmen und deutsche Arbeitnehmer jammern. Um die Personalpolitik in vielen Unternehmen steht es offensichtlich nicht zum Besten. In den Firmen grassieren Befürchtungen vor einem um sich greifenden Mangel an Fach- und Führungskräften. Viele Personalexperten und Fachabteilungsleiter finden vor allem das Recruiting für die Chefetage bereits heute schwierig. Die Mitarbeiter vieler Unternehmen leiden nur allzu oft unter Chefs, denen grundlegende Führungsfähigkeiten zu fehlen scheinen. Der „Gallup Engagement Index 2013“ weist aus, dass sich 17 Prozent der bundesdeutschen Arbeitnehmer längst für die innere Kündigung entschieden haben, als Ursache dafür benennen sie vor allem mangelhafte Führung. Was ist also los in deutschen – und ebenso in internationalen – Chefetagen? Und was machen die Personaler falsch? Schauen wir uns einmal an, was verschiedene Publikationen dazu sagen.

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Entwicklung der Ausfalltage

Die Anti-Stress-Verordnung

Oder: wie die Politik Weicheier heranzüchten wird

Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder kommen von der Schule nach Hause und jammern Ihnen vor, wie viel Stress sie doch in der Schule hätten. Jeden Tag müssten Hausaufgaben erledigt werden. Ständig müsse man sich auf Klausuren vorbereiten. Und zu allem Überfluss gäbe es hin und wieder auch Referate und Präsentation zu halten.

‚Fürsorgliche’ Eltern haben für dieses Dilemma natürlich sofort die Lösung parat. Einzeln oder zusammengerottet stürmen sie die Lehrerkonferenz – es fehlt nicht viel, dass sie sich wie beim Bauernaufstand mit Fackeln und Mistgabeln bewaffnen; sie halten Inquisition, engagieren Winkeladvokaten oder wenden sich gleich an das Kultusministerium und fordern weniger Schulaufgaben, bessere Benotung und ähnliche Dinge für ihre Zöglinge.
‚Schlechte’ Eltern versuchen, Ihren Kindern Problemlösungsstrategien beizubringen, z.B. effizient lernen und Informationen recherchieren, eine bessere, zeitliche Organisation und so weiter, um mit dem Stress besser fertig zu werden.

Nicht anders läuft es bei den Erwachsenen. Um den Stress bei der Arbeit soll sich die Politik kümmern. Sie fühlt sich in ihrem Beglückungseifer auch angesprochen und will sich per Gesetz dafür einsetzen, dass der Stress im Berufsleben reduziert werde. Aber ist das der richtige Weg?

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