Beiträge

Bücherhallen Hamburg über ‚Führung made in Germany‘: Exquisit…

„Exquisit ausgestattetes und gestaltetes Buch mit teilweise ungewöhnlich beziehungsweise überschwänglich formulierten Anregungen zur Optimierung der Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern.“

so lautete eine kleine Inhaltsbeschreibung zu ‚Führung made in Germany‘ auf der Seite der Bücherhallen Hamburg.

Bildquelle: Screenshot www.buecherhallen.de, Nov. 2015

Bildquelle: Screenshot www.buecherhallen.de, Nov. 2015

Die Bücherhallen sind (Selbstbeschreibung) mit 4,8 Millionen Besuchern die publikumsstärkste Kultureinrichtung Hamburgs und zugleich das größte kommunale Bibliothekssystem in Deutschland. Mehr als 14 Millionen Medien werden pro Jahr ausgeliehen.

Homöopathisches Führen führt zu nichts

Dr. Thorsten Bosch fordert den permanenten Einsatz der Führungskräfte.

Ob beim Golfspielen oder beim Italienisch lernen: Wer nur alle zwei Wochen fünf Mal einen Ball schlägt, beziehungsweise ab und zu drei Vokabeln anschaut, der wird nicht weit kommen. Viele Führungskräfte aber glauben, es würde genügen, ihre Führungsaufgabe in derart homöopathischen Dosen zu erfüllen.

So jedenfalls die Erfahrung von Dr. Thorsten Bosch. Der Berater weiß, wie falsch diese Einschätzung ist:

„Führung funktioniert nur dann, wenn sie permanent und intensiv ausgeübt wird. Aussetzer, durchaus im doppelten Sinn gemeint, kann sich dabei niemand erlauben.“

Weiterlesen

„Führung ist eine Glaubensfrage“ (Dr. Thorsten Bosch)

Ein Fachbeitrag von Dr. Thorsten Bosch

Führung als persönliches Anleiten, Betreuen und Schulen der Mitarbeiter durch die Führungskraft steht heute in vielen Unternehmen kaum noch im Fokus.
Stattdessen nennen sich die modernen Führungskräfte Manager und beschäftigen sich in erster Linie mit unternehmerischen Kennzahlen, Prozesssteuerung und damit, was auf Zahlenebene getan werden muss, um die Gewinne schneller in die Höhe zu treiben.

Weiterlesen

Interview mit Dr. Thorsten Bosch in „sicherführen“

Ein positives Review von „Führung made in Germany“ samt umfangreichen Interviews mit dem Autor, Dr. Thorsten Bosch, in der Ausgabe März/April 2016 von „sicherführen – erfolgreich leiten und motivieren in der Praxis“.

Zitat der Chefredakteurin von sicherführen, Anne Sengpiel:

„Führung made in Germany“ ist ein Buch, das es verdient hat, nicht nur einen Platz in Ihrem Büro zu finden, sondern in die Hand genommen zu werden. Denn Führung ist auch Handwerk. Probieren Sie es aus. […]“

Das Interview samt Besprechung ist als pdf-Datei verfügbar. Hier geht es zum Download.

„sicherführen“ erscheint bei VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG. Das Interview führte die Chefredakteurin Anne Sengpiel.

Wir bedanken uns für das Zur-Verfügung-Stellen des Dokuments.

Das weitere Interview gibt es in der Datei

Das weitere Interview gibt es in der Datei

Führung made in Germany im aktuellen GABAL Business Journal

Auch in der aktuellen Ausgabe des ‚GABAL Business Journals‘ vertreten: „Führung made in Germany. Eine Roadmap für die Mitarbeiterführung von morgen.“

Das komplette Journal ist auf der Homepage des Gabal-Verlags als pdf-Datei frei zugänglich: dem Link folgen, der Eintrag findet sich auf Seite 17.

 

Quelle des Ausschnitts: www.gabal-verlag.de

Quelle des Ausschnitts: www.gabal-verlag.de

Die Ratgeber: „Führung made in Germany ist für Führungskräfte, die Interesse an ihren Mitarbeitern haben.“

Diese Zusammenfassung der Buchbesprechung klingt im ersten Moment nicht sonderlich spektakulär. Doch sobald man sich im zweiten Moment vergegenwärtigt, wie wenige Führungskräfte Interesse an ihren Mitarbeitern zu haben scheinen, weiß man um die Tragweite dieser Aussage…

Ein paar weitere Zitate aus der Beschreibung von ‚Die Ratgeber‘:

In Führung made in Germany führt Bosch den Leser durch die Welt der Führung.[…] Er zeigt, welche Bedingungen für effiziente Führung geschaffen werden müssen, welche Dos und Don’ts es gibt und warum die Verbindung zwischen Emotion und Ratio enorm wichtig ist. […] Dabei „kämpft“ sich der Leser aber nicht durch eine Textwüste.

Den kompletten Artikel finden Sie hier auf der Seite von „Die Ratgeber – Fakten, Trends und Themen aus der Arbeitswelt“, Rubrik Karriere [Link]

Auch für 'Die Ratgeber' eine "Roadmap für die Mitarbeiterführung"

Auch für ‚Die Ratgeber‘ eine „Roadmap für die Mitarbeiterführung“

WorkScout.biz: „Führung made in Germany“ als Beipiel für ein professionelles Buchprojekt

Einen schönen Impulsgeber zum Thema ‚Buchprojekt‘ bzw. ‚das Buch als Marketing-/Vertriebsinstrument‘ findet sich auf dem Business-Portal WorkScout.biz.

Dort heißt es unter anderem über das als positives Beispiel herangezogene „Führung made in Germany“:

„Auch das Innenleben des Werks lässt ahnen, dass hier ein Gestaltungsprofi am Werk war.“

Den vollen Beitrag erhalten Sie auf dem Portal, hier der Link auf www.workscout.biz.

workscout Business-Portal

Das Logo des Portals www.workscout.biz

Führung Spiegel Focus Wirtschaftswoche Manager Magazin

‚Führung made in Germany‘ neben Focus, Spiegel, WiWo, Manager Magazin & Co.

Zwei kurze Eindrücke aus dem Buchhandel von Anfang diesen Jahres.

Das obere Bild stammt aus einer Buchhandlung am Flughafen Köln/Bonn. Passenderweise hat man ‚Führung made in Germany‘ gleich neben die wichtigen, einschlägigen (Wirtschafts-)Magazine arrangiert.

Das nachfolgende Bild hat man uns vom Hauptbahnhof Frankfurt a.M. zukommen lassen. Wir bedanken uns beim Verlag für die Zusendung der Photos…

Hauptbahnhof Frankfurt Zeit Stern Frankfurt

‚Führung made in Germany‘ neben ‚Stern‘ und ‚Die Zeit‘ am Hauptbahnhof Frankfurt

Lehrauftrag für Dr. Thorsten Bosch an der Hochschule Fresenius

Studiendekan, Prof. Dr. Dennis Lotter, betraut Dr. Thorsten Bosch mit einem Lehrauftrag im Master-Studiengang ‚Sustainable Marketing & Leadership‘ der Hochschule Fresenius.

Als Führungsexperte wird sein Schwerpunkt im Bereich ‚Leadership‘ liegen.

Das erst im September 2015 erschienene Buch ‚Führung made in Germany‘ wird im Studiengang zudem als Standard-Werk eingeführt.

 

Kompetenz und Performancefragen: Führt eine nonkonforme Inszenierung zum Erfolg?

Unsere Mini-Serie zum Thema „Unsinnige Ratschläge für Führungskräfte“ kennen Sie ja schon – heute geht es uns dabei um Kompetenz und Performancefragen. Eine Studie aus Harvard stellt eine provokante These in den Raum: Non-konformes Verhalten und ein ebensolcher Kleidungsstil können sich für Führungskräfte lohnen.

Weiterlesen

Seltsame Agenden: Führungskräfte müssen lesen können

Freuen Sie sich, dass Sie erfolgreich auf einer Managementposition tätig sind, wissen aber gar nicht so recht, wie Sie eigentlich dorthin gekommen sind? Oder haben Sie etwa den Chefsessel schon länger fest im Visier und als oberste Priorität in Ihrer persönlichen Karriereplanung, finden aber, Sie brauchen irgendwie noch den letzten Schliff? Hervorragend – für eine Antwort ist das Internet selbstverständlich auch hier die allererste Quelle. Seltsame Agenden, die zusammenfassen, was Online-Autoren über Führungskräfte und ihre Karrierewege denken, finden sich dort in ausgesprochen großer Zahl. Wir garantieren, wenn Sie sich nach den diversen Ratschlägen dazu richten, steht der nächsten Karrierestufe mit Sicherheit nichts mehr im Wege. Oder etwa doch nicht? Lassen Sie uns doch einmal sehen.

Weiterlesen

Resilienz – nie gehört? Begriffsabgrenzungen rund um’s Thema Stress

Ein Gastbeitrag:
Resilienz, was ist das denn?

Viele reden drüber und vor allem durcheinander: Stress

Resilienz wird als Widerstandsfähigkeit definiert und beschreibt die Toleranz gegenüber Störungen bzw. Stressoren. Es geht um den persönlichen Ausgleich von unangenehmen oder negativen Einflüssen, mit dem Ziel, das ‚System Mensch’ in seiner Funktion aufrechtzuerhalten.

Weiterlesen

Mitarbeiterbindung: Werte und Vertrauen versus Verführung?

Auf die emotionale Mitarbeiterbindung kommt es an! Dieser Satz ist fast schon eine Binsenweisheit, hat allerdings seine Tücken. Vor nicht allzu langer Zeit lieferte die aktuelle Edition des ‚Gallup Engagement Index‘ neue Daten, die wenig optimistisch stimmen: Rund 17 Prozent der bundesdeutschen Arbeitnehmer befinden sich in der inneren Kündigung, 67 Prozent machen an ihren Arbeitsplätzen vorzugsweise Dienst nach Vorschrift. Die um sich greifende Demotivation der Mitarbeiter ist vor allem ein Ergebnis falscher Führung. Als Gründe dafür nennen die befragten Mitarbeiter beispielsweise, dass Chefs die Ideen ihrer Angestellten schlicht für störend halten, dass sie nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um ihre Arbeit gut zu machen oder an ihren Arbeitsplätzen kaum Anerkennung oder persönliche Wertschätzung erleben. Das Gallup-Fazit lautet, dass – nicht nur hierzulande, sondern weltweit – viele Führungspositionen falsch besetzt sind, was die Unternehmen pro Jahr Beträge in Milliardenhöhe kostet.

Weiterlesen

Fundstücke: Acht Regeln für den totalen Stillstand in Unternehmen

Lustig und leider auch wahr! Wie Sie den Change vermasseln.

Dieses Fundstück ergänzt wunderbar unseren Leitartikel vom August. Stillstand kann man auch provozieren.
Prof. Dr. Peter Kruse, Wissenschaftler im Bereich Organisationspsychologie, beschreibt uns ein paar Kniffe, wie Sie praktisch jeden Change lahmlegen.

Wir danken an dieser Stelle unserer aufmerksamen Kollegin Melanie Müns, die die Redaktion auf dieses Video hinwies.

Welche Führungsqualitäten braucht die Chefetage?

Top-Manager haben in den letzten Jahren einen recht zwiespältigen Ruf bekommen. In der öffentlichen Wahrnehmung galten sie lange als die neuen Stars, die nicht nur mit Charisma, Entscheidungsmacht und Expertise, sondern auch mit Glamour glänzten. Dem großen Auftritt stehen Fakten gegenüber: In der Finanzkrise und zu diversen anderen Gelegenheiten hat mehr als ein Firmenlenker gnadenlos versagt und sich den ökonomischen Abgrund später schöngeredet. Zu besichtigen ist ein solches Szenario in Deutschland derzeit vor Gericht: Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff war noch kurz vor dem Konkurs des Unternehmens davon überzeugt, dass er mindestens kurz davor war, Karstadt nachhaltig zu retten. Die Schuld am letztendlichen Debakel des Konzerns lag und liegt aus seiner Perspektive nicht in seinem verfehlten Management, sondern bei unfähigen Nachfolgern und ignoranten Bankern.

Weiterlesen

Leadership in harten Zeiten: Was Forbes dazu meint

Auch wenn die Krise vorerst ausgestanden scheint: Das wirtschaftliche Umfeld war in den letzten Jahren hart genug. Trotz derzeit guter Konjunktur dürfte auch die Zukunft zahlreiche Herausforderungen und Change-Prozesse mit sich bringen. Gute Führungskräfte müssen darauf vorbereitet sein.

Weiterlesen

Gute Führung versus Werte-Management

Warum Systemglauben eine positive Unternehmenskultur nicht ersetzt

Zwei Fragen: Was halten Sie von strikten Regeln? Und in welchem Maße glauben Sie an die Wirkung von verbindlichen Systemen? Auf den ersten Blick können ein Unternehmen oder auch externe Geschäftsbeziehungen ohne diese beiden Komponenten selbstverständlich nicht zuverlässig funktionieren. Regeln stellen sicher, dass alle Beteiligten wissen, was zu tun ist und wo ihre Grenzen liegen. Systeme sorgen idealerweise dafür, dass Prozesse nahtlos ineinandergreifen.

Weiterlesen

Gute Führung

Sind Führungseigenschaften angeboren oder doch erlernbar?

Zwar war Bill Clinton einer der umstritteneren Präsidenten der USA, trotzdem gilt er als überzeugender und charismatischer Leader. Viele Menschen meinen, dass erfolgreiches Leadership mit dem persönlichen Charisma, besonders stark ausgeprägter Durchsetzungsfähigkeit und vielleicht auch mit dem „Willen zur Macht“ steht und fällt. Sehr differenziert lesen sich vor diesem Hintergrund Clintons Überlegungen zu guter Führung: Führungsstärke bedeutet in seinen Augen, Menschen für eine gemeinsame Sache zusammenzubringen, die Umsetzung eines Projekts zu planen und dabei zu bleiben, bis das Ziel erreicht ist. Dafür sind unter anderem die Fähigkeit, auf Unvorhergesehenes zu reagieren sowie gute kommunikative Kompetenzen nötig. Nachhaltige Erfolge werden wahrscheinlicher, wenn der Führende die Mitarbeiter einbezieht und Kooperation praktiziert anstatt auf einen autoritären Führungsstil zu setzen. Auch der Mut zum Scheitern sowie Freiheit respektive die Fähigkeit, „vieles loszulassen“ gehören zu den Essentials guter Führung.

Weiterlesen

Gallup-Studie: Es hapert an der Führung

Einmal pro Jahr stellt das globale Meinungsforschungs- und Beratungs-unternehmen Gallup seinen „Engagement Index“ vor, der in ausgewählten Ländern die Motivation, die Unternehmensbindung und das Engagement von Arbeitnehmern misst. Die kürzlich veröffentlichten Daten für 2013 zeigen, dass die Stimmung der Beschäftigten besser ist als in den vergangenen Jahren – der wirtschaftliche Aufschwung nach der Krise dürfte dazu beigetragen haben. Grund zur Entwarnung gibt es für die Unternehmen trotzdem nicht: Rund 17 Prozent der bundesdeutschen Arbeitnehmer haben sich für die innere Kündigung entschieden, die Ursache dafür sind vor allem Führungsfehler. Schlechte Führung ist nicht zuletzt ein immenser Kostenfaktor, der Schäden in Milliardenhöhe nach sich zieht. In Deutschland gibt es knapp 33 Millionen erwachsene Arbeitnehmer – in absoluten Zahlen bedeutet diese Quote, dass mehr als fünf Millionen Menschen nur das Nötigste tun oder ihren Arbeitgeber sogar sabotieren.

Weiterlesen

Wie sinnvoll ist die Frauenquote?

Führen Frauen wirklich anders oder besser?

Managerinnen wie Marissa Meyer benötigen mit Sicherheit keine Frauenquote, um an die Macht zu kommen. Als die ehemalige Google-Managerin 2012 auf den CEO-Posten des angeschlagenen Internet-Riesen Yahoo berufen wurde, wurde Meyer endgültig zum Glamour-Girl der Branche – und erwies sich bald als ebenso status-, macht- und publicitybewusst wie ihre männlichen Kollegen in der Chefetage. Inzwischen ist ihr Glamour etwas fahl geworden: Marissa Meyers autoritärer und im Kern längst überlebter Führungsstil sorgte unternehmensintern und in den Medien für Gegenwind. Auch die gerade vorgelegten Zahlen für das vierte Quartal 2013 sprechen nach ihren anfänglichen Erfolgen für Entzauberung – Mayer selbst räumt inzwischen ein, dass es wohl mehrere Jahre dauern würde, bis Yahoo wieder „wirklich glücklich“ werde. Was also ist frauenspezifisch an Marissa Meyers Führungsstil? Und was würde den Unternehmen eine Frauenquote bringen?

Weiterlesen

Ständige Erreichbarkeit – was bedeutet sie aus Führungsperspektive?

Ständige Erreichbarkeit durch digitale Medien sowie Mobilgeräte gehört zu den ‚Geißeln‘ der modernen Arbeitswelt. Viele Arbeitnehmer geben sie in Studien als expliziten Überlastungsfaktor an, unter Experten gilt sie als einer der maßgeblichen Gründe für chronische Überforderung von Arbeitnehmern bis hin zum Burnout.

Weiterlesen

Rückgang von Telearbeit in Deutschland – der Vorgesetzte als Kontrollfreak?

Yahoo-Chefin Marissa Meyer macht gerade den Praxistest, ob sich ein Unternehmen im 21. Jahrhundert auf autoritäre Weise führen und vor allem nachhaltig sanieren lässt. Ein scharfes Bewertungssystem und mehr Kontrolle der Mitarbeiter sollen dafür sorgen, dass der Internet-Gigant wieder dauerhaft schwarze Zahlen schreibt. Eine Maßnahme, die auch eine ganze Reihe öffentlicher Fragen aufwarf, war ihr Stopp der Telearbeit bei Yahoo. Die Mitarbeiter sollen ab sofort wieder möglichst vollzählig an ihren Office-Arbeitsplätzen erscheinen. Halboffiziell war dabei durchaus von einer Vertrauenskrise die Rede. Angeblich vermutet Marissa Meyer, dass die ursprünglich konzernweit propagierte Telearbeit dazu führt, dass sich die hochqualifizierten Heimarbeiter bei üppigen Gehaltschecks in der häuslichen Atmosphäre weniger für das Unternehmen engagieren als privat entspannen.

Weiterlesen

Emotion vor Ratio: Echte Führungskultur benötigt einen emotionalen Konsens

Yahoo-Chefin Marissa Meyer will sich in ihrem inzwischen nicht mehr ganz so neuen Job offensichtlich als perfekte Saniererin erweisen. Seit ihrem Start als CEO regiert sie den Internet-Konzern mit harter Hand. Die Mitarbeiter werden inzwischen nach Jack Welchs längst veralteter und trotzdem populärer 20-70-10-Regel bewertet. Nach den ‚Quarterly Reviews‘ können sich die 20 Prozent der ‚Stars‘ zwar über Anerkennung, besondere Förderung sowie die Aussicht auf hohe Boni freuen, die Schlusslichter müssen dagegen fürchten, demnächst ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Bestehende Home-Office-Vereinbarungen wurden aufgekündigt – Marissa Meyer erwartet künftig ausnahmslos Präsenz im Office. Die Anwesenheitspflicht soll vor allem mehr Kontrolle sicherstellen.

Weiterlesen

Stereotype: Was daraus für gute Führung folgt

Wir alle kennen es – das gute alte Vorurteil: Frauen sind emotional und Männer rational. Frau X ist persönlich nett, aber produziert nur heiße Luft. Herr Y arbeitet ausschließlich für seinen nächsten Schritt auf der Karriereleiter, mit Teamwork hat er nichts am Hut. Wenn solche Vorurteile in eine Arbeitsgruppe Einzug halten, können sie Kommunikation und Kollaboration der Teammitglieder und damit deren Produktivität empfindlich stören. Wenn sie sich gegen einen einzelnen Mitarbeiter richten, steht möglicherweise demnächst Mobbing auf der Tagesordnung, falls Sie als Chef betroffen sind, wird Ihr Team de facto führungslos. Die Auflösung solcher (negativer) Stereotype ist also ein relevantes Führungsthema.

Weiterlesen